Wolfram Kuschke // www.wolfram-kuschke.de

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Europas Stärken deutlich machen

Düsseldorf, 10. Mai 2011 Die alltäglichen Vorteile und die historische Bedeutung der europäischen Einigung müssten wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein gerufen werden. Darin waren sich die Gäste beim Parlamentarischen Abend der Europa-Union im Landtag NRW einig. "Europa kann nur dann weiter zusammenwachsen, wenn die europäische Idee von den Bürgerinnen und Bürgern geteilt und mit Leben erfüllt wird", erklärte Landtagspräsident Eckhard Uhlenberg in seinem Grußwort zum Parlamentarischen Abend.

Der Präsident hob zugleich hervor, dass sich der Landtag NRW in Zukunft noch intensiver in Europa engagieren wolle, denn das Landesparlament leiste einen "unverzichtbaren Beitrag, wenn es darum geht, den regionalen Interessen im Konzert der europäischen Meinungen Gehör zu verschaffen".

Auch der nordrhein-westfälische Landesvorsitzende der Europa-Union, der Landtagsabgeordnete Wolfram Kuschke, erklärte, insbesondere müsse die europäische Zivilgesellschaft gestärkt und die europäischen Partnerschaften auf allen Ebenen - zum Beispiel zwischen Städten, Schulen und Vereinen - weiter ausgebaut werden. Zudem müsse sich der Landtag NRW verstärkt als "Parlament in Europa" verstehen und aufstellen.

Der Parlamentarische Abend der Europa-Union, der Europäischen Bewegung NRW, fand statt anlässlich des Europa-Tages. Dieser Tag wird jährlich in vielen Ländern Europas gefeiert und erinnert an die Erklärung des französischen Außenministers Robert Schuman vom 9. Mai 1950 zur Einrichtung einer Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl, der institutionellen Grundlage für das spätere Zusammenwachsen der Europäischen Union.Wie wichtig das Engagement für ein friedliches und freies Europa war und ist, machten im Landtag zwei Gesprächsrunden zur aktuellen ungarischen Ratspräsidentschaft in der Europäischen Union und zur darauf folgenden polnischen Präsidentschaft im zweiten Halbjahr 2011 deutlich. Die polnische Generalkonsulin Jolanta Róza Kozlowska und der Gesandte Ungarns, Zsolt Bóta, veranschaulichten aus Sicht ihrer Länder, dass die europäische Integration weiter voran gebracht werden müsse. Die politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Beziehung Polens beziehungsweise Ungarns zu Nordrhein-Westfalen seien in diesem Kontext von besonderer Bedeutung.

Das bestätigten aus nordrhein-westfälischer Perspektive auch die beiden Landtagsabgeordneten Wolfram Kuschke und Werner Jostmeier (zugleich Vorsitzender der Deutsch-Polnischen Parlamentariergruppe) sowie Europa-Ministerin Dr. Angelica Schwall-Düren. Gerade mit Blick auf aktuelle Herausforderungen in Europa dürfe es nicht nur am Europa-Tag Ziel sein, die Vorteile des Miteinanders in Europa deutlich zu machen, möglichst viele Menschen zum Mitwirken einzuladen und tatsächlich europäisch zu handeln.

Foto (v.li.): Wolfram Kuschke (Mitglied des Landtags, Vorsitzender der Europa-Union NRW), der ungarische Gesandte Zsolt Bóta, Moderator Michael Brocker, Europa-Ministerin Dr. Angelica Schwall-Düren und Werner Jostmeier (Mitglied des Landtags, Vorsitzender der Deutsch-Polnischen Parlamentariergruppe)